Seit Montag, den 18. August, ist das elektrische Abfallsammelfahrzeug im Einsatz. Einigen Göttinger Bürger*innen sei schon aufgefallen, dass das Fahrzeug viel leiser sei, erzählt einer der LKW-Fahrer der GEB. Das ist nur ein Vorteil, den der E-LKW mitbringt. Neben der Lärmemission sinkt durch den Wechsel von Diesel auf Elektro auch der tägliche CO2 Ausstoß auf nahezu Null.
Das Innere des Fahrzeuges ist geräumiger und mit den zwei großen Elektromotoren schafft das elektrische Abfallsammelfahrzeug etwa 150 Kilometer Reichweite. Neben dem Fahrgestell werden auch die Schüttung und die Hydraulik des Müllsammel-Aufbaus elektrisch betrieben. Inwiefern das im Alltag praktikabel ist, soll der einwöchige Test zeigen. Dazu kommt, dass ein vollelektrisch betriebenes Abfallsammelfahrzeug fast das Dreifache eines dieselbetriebenen Sammelfahrzeugs kostet.
Der Fuhrpark der GEB ist bereits zu über zehn Prozent alternativ betrieben. Ein E-Abfallsammelfahrzeug wäre dort das erste seiner Art. In einem Konzept der GEB ist der Auf- und Ausbau der E-Flotte bereits geplant.
