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Die Grundidee des von den Göttinger Entsorgungsbetrieben ins Leben gerufenen Frühjahrsputzes, Bewusstsein und Verantwortung für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum zu schaffen, hat sich erfolgreich in den Köpfen der Beteiligten verankert. So bestätigten etliche Lehrer und Erzieherinnen unabhängig voneinander, dass beim Aufsammeln arglos weggeworfenen Mülls so mancher Teilnehmer ein Aha-Erlebnis hatte und zurecht die Frage in den Raum stellte, warum so etwas auf dem Weg oder der Grünfläche einfach fallen gelassen wurde.
Die Göttinger Entsorgungsbetriebe freuen sich über die tolle Resonanz, die sich in den Zahlen widerspiegelt: Mehr als 2000 Göttinger, darunter wie in den Jahren zuvor, viele Schüler und Kindergartenkinder, aber auch Familien und Vereine, waren in der vergangenen Woche beim organisierten Putzen dabei. Sie sammelten an rund 50 Standorten, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, wilden Müll. „Gut zu tun hatten es die Gruppen, die in Grünanlagen und auf Spielplätzen im Einsatz waren“, weiß Maja Heindorf von den Göttinger Entsorgungsbetrieben zu berichten. „Die Kinder kamen ganz schön ins Schwitzen und haben bereits jetzt versichert, dass sie im nächsten Jahr mit Bollerwagen und Schubkarren an die Arbeit gehen werden“.
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Lohbergschule engagierte sich der Schirmherr der Aktion, Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, für noch mehr Sauberkeit im Schulumfeld.
Familie Grote, Frau Grote ist die Gewinnerin des vom Stadtradio durchgeführten Montagsquiz zum Thema „Frühjahrsputz“, wurde bei ihrem Einsatz auf den Zietenterrassen von den Werksleitern der Göttinger Entsorgungsbetriebe, Dirk Brandenburg und Friedrich Jütting, tatkräftig unterstützt.
Die gesammelte Müllmenge insgesamt beträgt 14 cbm, das entspricht ca. 168 Müllsäcke. „Wir wollen keine Weltmeister im Müllsammeln sein“, versichert Maja Heindorf, „wir möchten das Wir-Gefühl in Sachen Sauberkeit stärken.
Die Akteure des Frühjahrsputzes und die Göttinger Entsorgungsbetriebe hoffen, dass die Früchte ihrer Einsätze noch möglichst lange erhalten und sichtbar bleiben. Besonders hervorhebenswert ist, dass sich ganzjährig, also unabhängig vom organisierten Frühjahrsputz, einige Göttinger Bürgerinnen und Bürger freiwillig ehrenamtlich für die Sauberkeit engagieren.