Nachtspeicherheizgeräte richtig entsorgen

30.11.2016 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

In Elektrospeicherheiz- bzw. ESH-Geräten (Nachtspeicheröfen, Nachtspeicherheizgeräte, Speicherheizge­räte) können verschiedenen Gefahrstoffe wie Asbest, Chromverbindungen, künstliche Mineralfasern und gefährliche elektrische Bauteile enthalten sein. Im Sinne des Gesundheits- und Umweltschutzes informie­ren die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) deshalb über den richtigen Entsorgungsweg.

Zu entsorgende Geräte müssen unbedingt als Ganzes, möglichst von sachkundigen Fachfirmen ausge­baut, in reißfester Folie verpackt und auf einer Einwegpalette fixiert, einer Verwertung zugeführt werden. Das Zerlegen von Nachtspeicheröfen kann aufgrund der Schadstoffe mit gesundheitlichen Gefahren ver­bunden sein. Die GEB raten daher dringend vom Rückbau bzw. der Zerlegung solcher Geräte durch unge­schulte Privatpersonen ab. 

Ohne Analyse dürfen vor allem die Kernsteine weder über Bauschuttaufbereitungsanlagen oder in der Baustoffindustrie verwertet oder auf Bauschuttdeponien abgelagert werden.

Komplette Nachtspeicheröfen aus privaten Haushalten und aus sonstigen Herkunftsbereichen, soweit sie nach Art und Menge mit den in privaten Haushalten anfallenden Altgeräten vergleichbar sind, fallen unter das Elektro- und Elektronikgesetz und können unter bestimmten Vorausset­zungen kostenlos beim Recyc­linghof, Rudolf-Wissell-Str.5, angeliefert werden. Hierzu halten die GEB auch ein Info-Blatt bereit.

Nicht ordnungsgemäß verpackte Nachtspeicheröfen werden von unseren Mitarbeitern kos­tenpflichtig nachverpackt. Demontierte Geräte können im Einzelfall abgewiesen werden. Erfolgt die Anlieferung durch eine beauftragte Fachfirma, muss diese ihren Sitz in der Stadt Göttingen ha­ben. Dabei ist die Herkunft der Nachspeicheröfen (z. B. aus dem Landkreis Göttingen) ohne Bedeutung.

Bitte informieren Sie sich auf jeden Fall vor dem Ausbau und der Entsorgung umfassend . Die Mitar­beiter der GEB beraten unter der Servicenummer 400 5 400 gern.