Brandrisiken durch defekte Lithium-Akkus

09.01.2020 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

Im Alltag nimmt der Gebrauch energieintensiver Lithium-Akkus zu. Die besonders leistungsstarken „Energiebündel“ sind u.a. in Handys, Rasenmähern, Laptops, auch in E-Bikes und E-Scootern verbaut.

„Von den Akkus geht im normalen Gebrauch keine Gefahr aus. Brandrisiken können allerdings durch falsche Handhabung entstehen“, so Maja Heindorf von den Göttinger Entsorgungsbetrieben (GEB). Risiken entstehen durch übermäßige Überladung, auch bei übermäßiger Überhitzung durch z.B. starker Sonneneinstrahlung im Sommer. Mechanische Krafteinwirkung kann Schäden an der Zellstruktur verursachen. Schlimmstenfalls können alle Umstände zu Selbstentzündungen führen.

Bei unzulässiger Entsorgung, beispielsweise über den Restabfallbehälter oder gelben Sack, steigt die Brandgefahr auch in den Sammelfahrzeugen der GEB.

So appellieren die GEB, ausgediente ausgebaute Akkus und auch Geräte mit festeingebauten Akkus verantwortungsvoll über den Fachhandel und den Recyclinghof zu entsorgen. Hier sind speziell geschulte Mitarbeiter bei der umweltgerechten Entsorgung behilflich.

Sinnvoll wäre sicherlich eine weitergehende Kennzeichnung zur richtigen Entsorgung; z.Z. gibt nur das Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne einen Hinweis. Aber hier sind eindeutig die produktverantwortlichen Hersteller gefragt.

Tipps und Information zur Entsorgung von Elektroaltgeräten mit und ohne Akkus gibt es unter der Servicenummer 400 5 400.