Göttinger Entsorgungsbetriebe erproben Pfandringe und Pfandregale

25.10.2019 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) erproben auf Antrag der CDU-Ratsfraktion die Wirksamkeit von Pfandringen und Pfandregalen an fünf ausgewählten und vielfrequentierten Standorten im Göttinger Stadtgebiet: auf dem Bahnhofsvorplatz, im Bereich des Carré, Stumpfebiel/Ecke Weender Straße, am Theaterplatz, auch in der Theaterstraße und im Cheltenhampark.

Der Versuch ist zeitlich auf ein Jahr befristet und startet jetzt Ende Oktober 2019.

Dass es sich um GEB-eigene Pfandringe und Pfandregale handelt, ist an der Farbe Magenta zu erkennen. Dieses mit dem Frühjahrsputz XXL vor etlichen Jahren eingeführte Farb- Leitsystem steht für die vernünftige und gewünschte Abfallentsorgung im öffentlichen Bereich.

Pfandringe und –regale an öffentlichen Abfallkörben sollen bedürftigen Menschen eine vereinfachte Sammelmöglichkeit der Pfandflaschen ohne unwürdiges Wühlen und Hineingreifen in die Behälter ermöglichen.

Die Pfandflaschen spendenden Bürgerinnen und Bürger sollen die Pfandringe und Pfandregale nutzen, um mit dem geordneten Abstellen ihrer Pfandflaschen Bedürftige zu unterstützen. Diese sammeln die Pfandflaschen ein, erhalten das Pfand, und die Flaschen bzw. ihre Materialien bleiben dem Kreislauf erhalten.

„Da zu diesem Thema bisher keine Ergebnisse von abgeschlossenen wissenschaftlichen Untersuchungen vorliegen, sondern nur Erfahrungen, die in verschiedenen Pilotprojekten gesammelt wurden, haben wir uns entschlossen, das Projekt ´Pfandringe` umzusetzen“, so Dirk Brandenburg, kaufmännischer Betriebsleiter der GEB.

Wohlwissend, dass der Erfolg des Projektes maßgeblich von der ordentlichen Nutzung aller abhängt, werden die GEB die Akzeptanz der Pfandringe und –regale und auch das Erscheinungsbild der unterschiedlichen Standplätze besonders in den Fokus nehmen.

Bei weitergehenden Fragen zum Projekt, gern auch zur Straßenreinigung und der Abfallentsorgung, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Servicenummer 400 5 400 mit Rat und Tat bereit.