Der große Herbstputz 2019 läuft an!

08.10.2019 Erstellt von: Göttinger Entsorgungsbetriebe

Für die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) hat die Laubentsorgung hohe Priorität: „Besonders nasses Laub ist rutschig und kann zu Unfällen im Straßenverkehr füh­ren, deshalb greifen unsere Mit­arbeiter zum Besen oder saugen die Blätter mithilfe von Maschinen auf“, so Maja Heindorf von den GEB. Ist das Laub nass, wird es schwerer. Das erschwert die Arbeit der Straßenreiniger zusätzlich.

Fällt nach der erfolgten Reinigung erneut Laub, so bleibt das Laub bis zur nächsten planmäßigen Reinigung liegen. Das verursacht Unmut, ist aber nicht zu ändern, da die Straßenreiniger stadtweit ihre Aufgaben wahrzunehmen haben.

Die riesigen Mengen Laub müssen nicht nur eingesammelt, sondern auch abtransportiert und ver­wertet werden. „In der vergangenen Herbstsaison beseitigten die Kollegen der Straßenreinigung fast 500 Tonnen Laub, eine ziemliche Knochenarbeit“, so Wolfgang Lindner, Disponent der Straßenreini­gung bei den GEB.

Aber auch die Göttinger Bürgerinnen und Bürger müssen für die Laubentsorgung Verantwortung übernehmen. Landet Laub aus dem öffentlichen Raum auf einem Privatgrundstück, so ist der Eigentü­mer für die Entsorgung verantwortlich. Verboten ist es, Laub von Privatgrundstücken auf öffentliche Wege und Straßen zu kehren.

Das Laub kann über die Biotonne entsorgt, zum Recyclinghof in der Rudolf-Wissell-Straße 5 ge­bracht oder in die Laubsäcke der Stadt Göttingen eingefüllt werden. Diese gibt es stadtweit für
2,50 Euro in etwa 30 Verkaufsstellen. Die befüllten Laubsäcke sind dann am Tage der Biotonnenentleerung rechtzeitig und gut sichtbar bereitzustellen.

Die gesammelten Blätter sind aber nicht nur lästiger Abfall, sondern auch ein wertvoller Dünger. Gartenbesitzer können Laub zusammen mit anderen Bioabfällen zu Kompost umwandeln, der als ausgezeichneter und natürlicher Bodenverbesserer den biologischen Nährstoffkreislauf schließt und gleichzeitig die Bodenqualität nachhaltig verbessert. Außerdem bieten Laubhaufen auf dem eigenen Grundstück wichtige Überwinterungsplätze für Igel und andere nützliche Tiere.

Bei weiter gehenden Fragen stehen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der GEB unter der Service­nummer 400 5 400 mit Rat und Tat bereit.