Die Göttinger Bio-Power-Bewegung: VOLL GUT – Jetzt zählt jede Handbewegung!

01.10.2019 Erstellt von: Göttinger Entsorgungsbetriebe

Während die Arbeiten am neuen Bioenergiezentrum auf Hochtouren laufen, haben die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) ihre Kampagne zur besseren Trennung von Bioabfällen im öffentlichen Raum umfangreich platziert.

In der ersten Phase wurde über die gewünschte richtige Trennung der Bioabfälle von anderen Abfällen informiert und die guten Dünge- und Bodenverbesserungspotenziale des Kompost aufgezeigt.

Mit motivierenden und informativen Botschaften soll die Bewegung nun punktuell und aufmerksamkeitsstark am Ort des Geschehens (in der Küche/an der Biotonne) in den Köpfen der Bürger und Bürgerinnen ankommen. Aus Theorie wird Praxis: Jede/r einzelne soll jetzt das Beste geben!

Teamarbeit ist gefragt!

Denn immer, wenn Fremdstoffe, wie Glas, Metall oder Plastik  in die grüne Tonne gelangen, ist das schlecht für die Umwelt, ein funktionierender Bioabfall-Kreislauf dagegen ein Gewinn: Aus dem Inhalt der grünen Tonne und aus Baum- und Strauchschnitt gewinnen die GEB hochwertigen Kompost. Und guter Kompost hilft der Natur, bringt fruchtbare Böden und trägt so viel zu einer blühenden Stadt bei. Außerdem reduzieren gut sortierte Abfälle den Restmüll und sparen damit Kosten für den einzelnen Haushalt und tragen zu einer nachhaltigen, lokalen und ökologischen Wirtschaft bei.

Was bisher geschah:

Inzwischen konnten die GEB das wichtige Thema – nach gezielten Aktionen insbesondere in der Innenstadt – verstärkt in Wohngebieten platzieren. An über 50 Abfallbehälter-Standplätzen wurden großflächige Banner installiert, die anschaulich darüber aufklären, was in die Biotonne darf und was nicht. Zudem wurden an über 1.200 Biotonnen Aufkleber mit dem Kampagnensignet „VOLL GUT!“ angebracht, die in erster Linie wichtige Tipps zur korrekten Bioabfallentsorgung transportieren und zum Mitmachen auffordern: „Zusammen sind wir stark“, „Wir wollen die Trennwende. Jetzt!“ und „Let the Tonn´ shine“ – immer in Verbindung mit der klaren Botschaft: „Kein Glas und Kunststoff in die Biotonne. Auch keine „kompostierbaren“ Müllbeutel aus Biofolie!“

Neueste Aktion: Etliche Haushalte haben sogar schon eine Karte im Briefkasten gefunden, die zur richtigen Entsorgung informiert. „Bei einigen sollen diese einen festen Platz neben dem kleinen Biosammeleimer in der Küche bekommen haben“, freut sich Maja Heindorf von den GEB.

Außerdem werden die Haushalte laufend durch Anzeigen, zum Beispiel in Stadtteilzeitungen und Gemeindeblättern, sowie über Infozettel und Plakate in Mehrfamilienhäusern zur Unterstützung aufgerufen.

„Darüber hinaus fanden bereits zwei Aktionen auf dem Wochenmarkt statt; hier wurden nicht weniger als 650 Tüten mit je 5 Litern bestem Göttinger Kompost an die Bevölkerung verschenkt“, so Heindorf weiter. Last but not least: In Kooperation mit der Wohnungswirtschaft haben die GEB mit ihrem Infomobil mehrere Veranstaltungen durchgeführt, um für die hohe Bedeutung korrekter Trennung direkt vor Ort zu sensibilisieren.

Erwarten Sie mehr!

Damit ist die Göttinger Bio-Power-Bewegung natürlich längst nicht am Ende. In diesem und im kommenden Jahr wird es weitere Maßnahmen geben, die für Aufmerksamkeit sorgen werden. Helfen Sie mit und trennen Sie, was das Zeug hält – wir alle haben es in der Hand!

Mehr Infos zum Thema gibt es bei den GEB unter der Servicenummer 400 5 400.