Entsorgung sperriger Abfälle

19.07.2018 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

Sperrmüllhaufen, für die keine Abholaufträge bei den Göttinger Entsorgungsbetrieben (GEB) vorlie­gen, sind aktuell über das gesamte Stadtgebiet verteilt zu finden. Das stört erheblich die Sauberkeit des Stadt­bildes und lockt erfahrungsgemäß weitere Abfälle an. Und: Sie stellen Ordnungswidrigkeiten dar.

„Dass kaputte Möbel und Kühlschränke ohne Termin vor Häusern und auf Grünflächen illegal entsorgt werden, ist ei­gent­lich mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar“, so Maja Heindorf von den GEB.

Dabei ist die Anforderung eines Abholtermins denkbar einfach! Die Anmeldung  ist mit wenigen Klicks und Einträgen erledigt.  Für Bürgerinnen und Bürger ohne Internetanschluss halten die GEB auch eine Abruf-Doppelkarte bereit, die über den Postweg verschickt wird.  

Die GEB planen innerhalb von z. Z. vier Wochen einen Termin zur Abholung ein. Den erfährt der Kunde zeit­nah per E-Mail oder ebenfalls schriftlich  nach spätestens 48 Stunden. Für Privatleute aus Göttingen ist die Sperrmüllabholung kostenfrei, für Betriebe, Kindergärten, Schulen, Vereine etc. nicht. Die kostenlose Ab­fuhrmenge ist auf vier Kubikmeter begrenzt.

Zu den sperrigen Abfällen zählen Möbel und Möbelteile der Wohnungseinrichtung, auch Klicklaminat und Bodenbeläge. Darüber hinaus werden auch alle sperrigen Gegenstände aus Metallen von der Ba­dewanne bis zum Topf abgefahren. Mitgenom­men werden auch alle Elektroalt­geräte, egal ob große oder kleine Geräte, sowie Kühl- und Gefrierge­räte.

Und so funktioniert das reibungslose Abholen : Der Sperrmüll muss am mitgeteilten Abfuhrtag bis 6 Uhr zur Abholung vor dem Grundstück im öffentlichen Bereich bereitstehen. Zu früh herausgestellte Dinge stellen Unfall- und Brand­gefahren dar, locken Ungeziefer an und führen dazu, dass weiterer Sperrmüll und andere Abfälle hinzukommen. Vor und nach erfolgter Abholung ist der Auftraggeber für die Sicherheit vor Ort und die Wiederherstellung der Sau­berkeit auf dem Gehweg verantwortlich.

Einzelteile dürfen höchsten 2,20 lang sein und ein Gewicht von 75 Kilo­gramm nicht über­steigen. Die Ver­ladung erfolgt per Hand. Um das Laden zu erleichtern, sind die Abfallarten getrennt voneinander zu lagern. Es können bis zu vier Sammelfahrzeuge zeit­versetzt vorfahren.

Kleinmüll in Kartons und Säcken, Renovierungsabfälle, Bauschutt und Baustellenabfälle, mit Anstri­chen behandeltes Holz aus dem Außenbereich, auch Sani­tärkeramik, Autoreifen und gefährliche Ab­fälle wie Autobatterien und Leuchtstofflampen, Türen, Fenster und verwertbare Abfälle etc. ge­hören nicht zu den sperrigen Abfällen. „Hierfür hal­ten wir an­dere kundenfreundliche Ent­sorgungswege bereit“, unter­streicht Heindorf das breite Dienstleistungsangebot der GEB.

Ordnungsgemäß angemeldeter Sperrmüll führt nicht zuletzt dazu, dass die Sperrmüllwerker der GEB die Aufträge schneller erledigen können und sich dadurch die Wartezeiten für andere Sperrmülltermine redu­zieren.

Mehr Informationen gibt es  auch unter der Servicenummer 400 5 400.