Tipps für die Biotonne im Sommer

18.06.2018 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

Die Göttinger Bio-Power-Bewegung, die schon von zahlreichen motivierten Bürgerinnen und Bürgern durch sauberes Bioabfall-Trennen tatkräftig unterstützt wird, geht in den Sommer. Bei steigenden Tempe­raturen kann es ganz ordentlich in der Biotonne rumoren: In der Hitze gären die Bioabfälle nämlich beson­ders schnell und können so  für unangenehme Gerüche sorgen. Damit das gar nicht erst zum Problem wird, geben die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) ein paar Empfehlun­gen.

Schließlich lohnt es sich, dran zu bleiben: Gerade im Sommer kommt besonders viel Biomaterial zu­sam­men, aus dem hochwertiger Kompost gewonnen werden kann. Einfach eine runde Sache, von der alle etwas haben. Und das Beste ist: Wir haben es in der Hand!

Das sind die Tipps & Tricks für einfacheres Trennen: Die Biotonne sollte am besten an einem schatti­gen Platz stehen. Es empfiehlt sich, den Tonnenboden mit zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Außerdem  sollten nasse Bioabfälle in Zeitungspapier eingewickelt werden, bevor sie in die Tonne kommen. Ebenso Lebensmittelreste in Verbindung mit Fleisch, das hilft Ungeziefer zu vermeiden. Wer holzige Strauchab­fälle hat, legt sie am besten immer wieder als Zwischenschicht in die Tonne. Grasschnitt sollte außerdem erst trocknen, bevor er in die Biotonne gefüllt wird. Das spart Platz und es entsteht deutlich weniger Ge­ruch als bei saftigem,  grünem Gras. Diese Maßnahmen sorgen für weniger Feuchtigkeit, verhindern die Bildung von unerwünschtem Sickerwasser und beugen der Ma­denentwicklung vor. Ein  Stock oder Stein unter dem Deckel gelegt, sorgt zudem für mehr Luftzirkula­tion und hilft, schlechten Geruch zu minimieren.

Auch das Vorsortiergefäß in der Küche lässt sich gut mit Papier auslegen. Damit Insekten keinen Zu­gang haben, sollte es geschlossen sein. Am besten ist es, wenn das Vorsortiergefäß aus der Küche täglich in die Biotonne entleert wird. Die GEB bietet kostengünstige und gute Sammelbehälter für die Küchen und Papiertüten an. „Sauber vorsortierte Bioabfälle sind die beste Voraussetzung für das Herstellen eines gu­ten Komposts“, ruft Maja Heindorf die Göttinger Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Eine Bitte hat die GEB, damit die Bio-Power-Bewegung noch besser funktioniert: Verwenden Sie keine angeblich biologisch abbaubaren Plastiktüten! „Diese Tüten werden in dem relativ kurzen Kom­postie­rungsprozess nicht abgebaut und bleiben am Ende als Siebüberlauf übrig. Papiertüten oder sonstiges Papier sind dagegen gut und in Maßen akzeptiert“, informiert  Heindorf weiter.

Wenn die Tonne am Abfuhrtag rechtzeitig bis 6 Uhr morgens bereit steht, steht der Bio-Power-Bewe­gung nichts im Wege.

Bei allen Fragen rund um die Abfallbewirtschaftung stehen die Mitarbeiterinnen der GEB unter der Ser­vicenummer 400 5 400 mit Rat und Tat bereit.