Minusgrade erschweren das Leeren der Biotonnen

07.02.2018 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

Der Frost hat Göttingen fest im Griff. Damit die Biotonnen trotzdem geleert werden können, geben die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) schnell ein paar Tipps, die das Festfrieren der Bioabfälle ver­hindern.

Die GEB empfehlen, die Bioabfälle besonders intensiv abtropfen zu lassen, so dass sie weniger nass, am besten noch in Zeitungspapier oder Papiertüten eingehüllt, in die Tonne gegeben wer­den. Ein mit geknülltem Papier oder zerrissenem Karton ausgelegter Tonnenboden erschwert darüber hin­aus das unliebsame Festfrieren.

Grundsätzlich gilt: Je weniger Feuchtigkeit in der Biotonne ist, desto geringer ist die Gefahr des Fest­frierens der Bioabfälle, so dass der Behälter auch bei Eiseskälte unkompliziert entleert werden kann.

Sofern die Möglichkeit besteht, sollte die Biotonne an einen geschützten Ort, z.B. vor die Haus­mauer, in die Garage, in den Carport etc., gestellt werden.

Die GEB appellieren darüber hinaus, dafür zu sorgen, dass der Weg zum Behälterstandplatz und der Platz selbst eis- und schneefrei gehalten werden. „Aufgrund der engen Tourenplanung ist ein erneu­tes Anfahren von Grundstücken mit festgefrorenen Bioabfällen in den Tonnen oder nicht zugängli­chen Standplätzen nicht möglich. Deshalb unsere Bitte: Schenken Sie Ihrer Biotonne in der kalten Jahreszeit etwas mehr Beachtung“, so Maja Heindorf von den GEB.

Friert der Inhalt doch mal fest, kann er vorsichtig mit Stock oder Spaten wieder gelockert werden. Das können allerdings nicht die Müllwerker übernehmen, sondern ist vom jeweiligen Benutzer der Biotonne zu vorzunehmen.

Bei weiter gehenden Fragen stehen die Mitarbeiter der Servicenummer unter 400 5 400 gern mit Rat und Tat zur Verfügung.