Die GEB sind für den Winter gerüstet

20.11.2017 Erstellt von: GÖTTINGER ENTSORGUNGSBETRIEBE

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) sind für den Winterdienst gerüstet. Das Salzlager der GEB ist mit rd. 900 Ton­nen Salz gut gefüllt, Sole kann regelmäßig in der Saline Luisenhall nachgetankt werden. Knapp 40 Mitar­beiter, de­ren Einsätze von zwei Disponenten koor­diniert werden, stehen bereit, um stadt­weit für die Si­cherheit der Verkehrsteilnehmer bei winterlichen Ver­hältnis­sen zu sorgen. Die zu räumende Streckenlänge beträgt rund 700 Kilometer.

Der Winterdienst  auf Fahrbahnen ist in drei Winterdienstklassen unterteilt: Höchste Priorität (Winter­dienstklasse A) haben Bundes- , Landes- und Kreisstraßen, Straßen und Straßenabschnitte mit ÖPNV, Straßen und Straßenabschnitte mit starkem innerörtlichen Verkehr, An- und Abfahrtstraßen von und zu Krankenhäusern, Feuerwehren und Polizeidienststellen, die dem Einsatz des Streifendienst dienen, Fuß­gängerzonen sowie An- und Abfahrtswege zu den Parkhäusern innerhalb des Walls.

Mittlere Priorität (Winterdienstklasse B) haben Straßen und Straßenabschnitte,  die über einer Höhe von 200 m ü. N.N. liegen sowie Straßen und Straßenabschnitte, die von einer Höhe über 200 m ü. N.N. auf eine Höhe von unter 200 m ü. N.N. fallen bis zur nächsten Querstraße.

In die nachgeordnete 3. Priorität (Winterdienstklasse C) fallen alle Straßen und Straßenabschnitte, die nicht den Klassen A oder B zugeordnet sind.

Während die Mitarbeiter der GEB „ihren Job“ in Sachen Sicherheit machen, sind auch alle Verkehrsteil­nehmer, egal ob zu Fuß, per Rad oder Auto, aufgerufen, durch angemessene Kleidung, vernünftige Win­terausrüstung und umsichtige Fahrweise ihren Beitrag zur Sicherheit zu leisten.

In der Verordnung über Art, Umfang und Häufigkeit der Straßenreinigung in der Stadt Göttingen ist gere­gelt, dass die Eigentümer auf Gehwegen bei Eis- und Schneeglätte selbst tätig werden müssen. Hier ist  die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen allerdings grundsätzlich verboten. Die Ver­wendung ist nur begrenzt erlaubt:  Auf Rampen, Trep­pen, Brückenauf- und -abgängen, bei starken Ge­fälle- bzw. Steigungsstrecken und in besonderen witte­rungsbedingten Ausnahmefällen wie z. B. Blitzeis, wenn durch den Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Streuwirkung zu erzielen ist. Der Markt hält eine breite Palette umweltgerechter, ab­stumpfender Mittel bereit.

„Bei starken und anhaltenden Schneefällen bitten wir um Verständnis, dass wir uns auf den Winterdienst in der höchsten Priorität konzentrieren müssen. Winterdienst auf nachrangigen Straßen können wir erst leis­ten, wenn es die Kapazitäten zulassen“, so Wolfgang Lindner, Disponent für den Winterdienst bei den GEB. Das punktgenau und sparsam ausgebrachte Feuchtsalz entfaltet seine volle Wirksamkeit erst, wenn es durch Befahren so richtig durchgewalkt wird.

Die GEB bitten,  Autos so zu parken, dass die breiten Winterdienstfahrzeuge gut durch die Stra­ßen kom­men. Falsch geparkte Autos erschweren oft die Winterdiensträumung von Straßen. Das kostet wertvolle Zeit.  „Winterdienstprofis und Verkehrsteilnehmer müssen im Winterdienst gut zusammen arbei­ten, um eine sichere Mobilität in der Stadt aufrecht zu erhalten“, resümiert Frank Deppe, ebenfalls Disponent für den Winterdienst.

Haben Sie noch Fragen? Die Mitarbeiter der Servicenummer der GEB sind unter 400 5 400 zu erreichen.